IFeL blog

Structure, Dialogue and Autonomy


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4 gute Gründe, weshalb Sie an unseren nächsten online Storytelling Workshops unbedingt dabei sein sollten!

Jeder kann gutes Storytelling lernen. Jeder? Jeder!

Und mit unserer online Reihe Virtuelle & Interaktive Sessions (VIS) zum Thema Storytelling im Hochschulunterricht begleiten wir Sie auf Ihren ersten Schritten.

Wenn Sie also an einer Hochschule dozieren oder einfach Spass am Umgang mit narrativen Methoden haben, dann sind Sie bei uns richtig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine gute Geschichte (er)finden, eine Multimedia Story kreieren, eine Heldenreise oder ein kollaboratives Gamebook für den Unterricht erstellen oder Metaphern gezielt einsetzen.

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In diesem Artikel geben wir Ihnen 4, wie wir denken, gute Gründe, weshalb Sie die VIS-Sessions diesen Herbst auf keinen Fall verpassen sollten:

  1. Ausprobieren statt nur zuhören. Sie haben schon an vielen Webinaren teilgenommen? Vergessen Sie, was Sie dort gesehen haben, denn die VIS Workshops sind anders. Im Zentrum steht nicht der Referent und seine Powerpointpräsentation, sondern SIE. Bei uns heisst es: Viel Raum für Interaktion, wenig Input. Immerhin ist es dieser Austausch mit den Experten und Kollegen, den Sie in keinem Buch oder Podcast finden können.
  2. Dabei sein – egal, wo Sie gerade sind. Sie sind auf Weltreise oder sitzen im Zug nach Hause? Kein Problem. Für diese Workshops brauchen Sie sich nicht von der Stelle zu bewegen. Ein Headset und eine Internetverbindung und schon sind Sie mitten drin.
  3. Von unseren Experten und ihrer Erfahrung profitieren. Für jeden der 5 Workshops steht Ihnen ein ausgewiesener Experte zur Seite. Und wir geben Ihnen die Zeit, diese Experten auch zu “brauchen”. Löcheren Sie sie mit Ihren Fragen – sie werden es Ihnen danken. 😉
  4. Wir lassen Sie nicht im Stich. Nach dem Workshop ist vor der Umsetzung. Die Sessions haben Sie so sehr motiviert, dass Sie das Gelernte direkt umsetzen möchten, Sie stossen dabei aber auf Schwierigkeiten? Wir sind auch nach den Workshops noch für Sie da…

Okay, Sie sind noch nicht 100% überzeugt? Dann sehen Sie doch mal, was Teilnehmer aus der ersten VIS-Runde mit 10 ausgebuchten Workshops zu berichten wissen:

Feedbacks Wordcloud

Noch hat es in allen 5 Sessions Plätze frei, aber hoffentlich nicht mehr lange! Hier geht’s zu Ihrer Anmeldung: www.ffhs.ch/vis

Wir freuen uns auf Sie und auf jede Menge spannender Geschichten!

Nicole Bittel
IFeL & Learning Center

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ALMoo – Adaptives Lernen mit Moodle

Von Anna Lupandina und Matthias Holthaus

Das Projekt ALMoo wurde vom IFeL entwickelt, durchgeführt und abschliessend evaluiert. Ziel und Idee von ALMoo war es, zu untersuchen, inwieweit mit dem Einsatz von adaptiven Lerntechnologien an der FFHS die Lehre optimiert werden kann. Es ging darum auf Basis von forschungsgeleiteten Instruktionsansätzen und unter der Berücksichtigung von kognitionsrelevanten Überlegungen ein adaptives Instruktionsmodell zu entwickeln und zu erproben, das vor allem auch dem spezifischen Bedarf der Fernstudierenden der FFHS gerecht wird und deren Studium unterstützt.

Die ersten Ergebnisse zeigen, das ALMoo besonders die schwächeren Studierenden unterstützt.

ALMoo im Schnelldurchgang erklärt:

Jeder Studierende musste zu Beginn des Kurses einen Vorwissenstest absolvieren, der die Studierenden in zwei Wissensstufen – Novize oder Fortgeschrittener – einteilte. Entsprechend dieser Einteilung erhielten die Studierenden zwar die gleichen Aufgaben, aber mit unterschiedlich detaillierten Instruktionen und Erklärungen. Die Einteilung in Novize und Experte war aber nicht unveränderlich. Hatten Novizen Aufgaben erfolgreich gelöst, bekamen sie die Empfehlung in den Expertenbereich (Aufgaben mit weniger Zwischenschritten und Instruktionen) zu wechseln. Hatten Experten hingegen Aufgaben nicht gelöst, bekamen sie die Empfehlung in den Novizenbereich  (Aufgaben mit Zwischenschritten und ausführlichen Instruktionen) zu wechseln.

Somit hatte jeder Studierende seinen individuellen – seinem Wissen entsprechenden – Lernpfad. Das Befolgen dieses Lernpfades war allerdings keineswegs verpflichtend. Studierende konnten sich auch für die Lernaufgaben mit dem anderen Instruktionsmodell entscheiden.

Die erste Veranstaltung in der ALMoo eingesetzt wurde und von 95 Studierenden besucht wurde ist mittlerweile beendet und die ersten Ergebnisse liegen nun vor.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei dem installierten Setting an der FFHS vor allem – wie oben bereits erwähnt – die schwächeren Studierenden, die Novizen vom adaptiven Lernsystem profitiert haben. Dies kann als erstes Untersuchungsergebnis festgehalten werden. Ihre Wissensdefizite konnten sie durch die zusätzlichen Erklärungen und ausführlicheren Aufgaben zur Prüfung hin signifikant besser aufarbeiten.

Ferner zeigt sich, dass die Studierenden, die aktiv (e-)lernen, mit den E-Learning-Komponenten aktiv und online lernen und gelernt bzw. gearbeitet haben bessere Lernerfolge erzielen. Aus einer ‚nach oben unbegrenzte Online-Aktivität‘ folgt zwar nicht ein nach oben unbegrenzter Lernerfolg, aber aus einer E-Learning-Passivität folgt hier eher ein Misserfolg. Dies kann als zweites Untersuchungsergebnis festgehalten werden. Dass E-Learning, als primäre Lernumgebung, nicht zu unterschätzen ist, als primäre Lernumgebung anerkannt werden muss. Die Aktivität der Studierenden und somit auch deren Engagement und folglich deren Lernerfolg kann so über entsprechende E-Learningsysteme (adaptive Lernsysteme) gefördert und ‚gesteuert‘ werden.

Darüber hinaus können Adaptive Lernsysteme auch dabei helfen, Selbstreguliertes Lernen zu erlernen wie auch den eigenen Wissensstand besser einzuschätzen.

ALMoo wird fortgeführt. Auch in einer weiteren Veranstaltung wird ALMoo nun eingeführt und weitere Daten werden gesammelt und ausgewertet um die Ergebnisse zu validieren. Auch an Fachpublikationen um die Ergebnisse zu veröffentlichen wird gegenwärtig gearbeitet und bei Erscheinen hier darauf hingewiesen.


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CAS eDidactics – verleiht Ihrer E-Learning-Karriere Flügel

Der Lehrgang “CAS eDidactics – Mediengestütztes Lehren und Lernen” der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) startet am 8. August bereits in seine vierte Durchführung.

Mit zunehmenden Online-Lernangeboten steigt der Bedarf an qualifizierten Personen im Bereich E-Learning bzw. Blended Learning. Im CAS eDidactics erwerben Sie die notwendigen Qualifikationen, um den Ansprüchen an die moderne Lehre gerecht werden zu können. Sie befassen sich im Lehrgang mit der Planung, Entwicklung, Durchführung und Evaluation von E-Learning-Angeboten. Durch unseren Blended Learning-Ansatz – 80 % des Lehrgangs finden online, 20 % im Rahmen von Präsenzveranstaltungen statt – erfahren Sie E-Learning dabei hautnah. Zudem geht nichts über Anwendung: Sie setzen sich im Lehrgang sehr aktiv mit den Themen auseinander und erstellen als Abschluss Ihr eigenes kleines Online-Lernangebot.

Der Lehrgang besteht insgesamt aus 10 Ausbildungsblöcken. Dank dem modularen Aufbau können Sie auch nur einzelne für Sie passende Ausbildungsblöcke besuchen. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter www.ffhs.ch/edidactics.


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Digitalisierung der Hochschulen

Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) formuliert in einem YouTube Video ein paar interessante und diskussionswerte Thesen zur Digitalisierung der Hochschule:

  • Ist es ein Angriff auf das Bildungsbürgertum?
  • Ermöglicht die kommende Personlisierung der Lerninhalte über grosse Plattformen, Unterrichtsformen die bisher nur über teuer bezahlte Tutoren möglich waren?
  • Ergeben sich durch das “Matching” von Kompetenzen und Bildungsinhalten neue berufliche Karrieren und damit neue Chancen für Personen die bisher davon ausgeschlossen waren?
  • Wird die Bildungswelt durch die Digitalisierung global?
  • Wird durch die Digitalisierung der Hochschulen  das humbodtsche Bildungsziel “Gute Bildung für Alle” endlich umgesetzt?
  • Ist die eigentliche Herausforderung für die Hochschulen nicht einfach, das Analoge durch das Digitale zu ersetzen?

https://twitter.com/per63vsch/status/656477346233516032


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Blended Learning top

Von Markus Appel und Constanze Schreiner der Universität Linz wird in der Psychologischen Rundschau ein Artikel publiziert, der Mythen rund ums Internet widerlegt.
Dabei wird auch der Mythos „Negative oder keine Effekte von Computer-unterstütztem Unterricht“ entgegengehalten.
Eine vorläufige Version des Artikels findet sich auf ResearchGate: https://www.researchgate.net/publication/259970800_Digitale_Demenz_Mythen_und_wissenschaftliche_Befundlage_zur_
Auswirkung_von_Internetnutzung

Blended Learning, das Modell der FFHS, schneidet dabei sehr gut ab. Die Autoren zitieren die Meta-Anaylse von Means et a. (2010), die folgende Ergebnisse fand:

  • Blended Learning ist dem klassischen Unterricht (face-to-face) überlegen: d=.35
  • Reines Online Lernen ist klassischen Unterricht nicht überlegen: d=.05
  • Kooperatives Online Lernen ist effektiv: d=.25
  • Durch Dozierende unterstütztes Online Lernen ist effektiv: d=.39

Die Effektgrössen können mit folgender Faustregel interpretiert werden: der Wert der Effektgrösse d entspricht in etwa dem Prozentanteil der Lernenden, die von der effektiveren Methode deutlich profitiert haben.
Ein Beispiel: Von allen Studierenden im Blended Learning Modell haben schätzungsweise 35% (d=.35) deutlich bessere Leistungen als Studierende im klassischen Unterricht.

Für die FFHS ist dieses Ergebnis von besonderem Wert, da die meisten Studien, die in der Meta-Analyse verrechnet wurden, mit Erwachsenen durchgeführt wurden.

Literatur
Means, B., Toyama, Y., Murphy, R., Bakia, M., & Jones, K. (2010). Evaluation of evidence-based practices in online learning: A meta-analysis and review of online learning studies. U.S. Department of Education.