IFeL blog

Structure, Dialogue and Autonomy


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Grosses Interesse für Datenbank mit emotionalen Texten

Innerhalb der letzten Woche stieg auf ResearchGate die Anzahl Reads, d.h. Leute, die einen Beitrag angeschaut haben, beim Projekt “Emotions and eReading” von unter zwanzig auf weit über 100. In Zusammenarbeit mit den Universitäten Paris 8, Barcelona, Turku (Finnland) und einigen weiteren, sind wir im IFeL (FFHS) am Erstellen einer Datenbank mit kurzen Texten (900 – 1100 Zeichen), die in Bezug auf die enthaltenen Emotionen beurteilt werden. Damit scheint das IFeL mit seiner Beteiligung am EU-Netzwerkprogramm COST Action E-READ ein hochaktuelles Thema getroffen zu haben.
Ursprünglich wurden Texte in Deutsch, Französisch, Katalanisch/Spanisch, Finnisch erstellt, neu dazu kommen Türkisch und Portugiesisch. Die Texte werden in der jeweiligen Originalsprache beurteilt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden sie auf Englisch und bei Bedarf in weitere Sprachen übersetzt und auch in der übersetzten Version nach dem emotionalen Inhalt beurteilt. Die Datenbank soll in Zukunft analog der IAPS Bilderdatenbank für Forschungszwecke eingesetzt werden.
Siehe auch den älteren Blog-Beitrag zur Datenbank mit emotionalen Texten.


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Online Interaction Continuum

Interaction Continuum

Interaction Continuum

The Interaction Continuum is a spectrum of ways of interacting defined between Divergent and Convergent interaction.

Interaction here includes communication, but is NOT LIMITED TO communication.

The higher the amount of online interactions, the more this continuum becomes relevant.

Divergent interaction happens when tasks and work are DIVIDED among people and information is exchanged in an exclusive, selective way between people, thus separating them into subgroups. Typical example: E-Mail interactions.

Convergent interaction happens, when tasks and work are SHARED among people and information is exchanged in an inclusive, open way between people, thus uniting them into one community. Typical example: E-Platform interactions.


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4 gute Gründe, weshalb Sie an unseren nächsten online Storytelling Workshops unbedingt dabei sein sollten!

Jeder kann gutes Storytelling lernen. Jeder? Jeder!

Und mit unserer online Reihe Virtuelle & Interaktive Sessions (VIS) zum Thema Storytelling im Hochschulunterricht begleiten wir Sie auf Ihren ersten Schritten.

Wenn Sie also an einer Hochschule dozieren oder einfach Spass am Umgang mit narrativen Methoden haben, dann sind Sie bei uns richtig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine gute Geschichte (er)finden, eine Multimedia Story kreieren, eine Heldenreise oder ein kollaboratives Gamebook für den Unterricht erstellen oder Metaphern gezielt einsetzen.

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In diesem Artikel geben wir Ihnen 4, wie wir denken, gute Gründe, weshalb Sie die VIS-Sessions diesen Herbst auf keinen Fall verpassen sollten:

  1. Ausprobieren statt nur zuhören. Sie haben schon an vielen Webinaren teilgenommen? Vergessen Sie, was Sie dort gesehen haben, denn die VIS Workshops sind anders. Im Zentrum steht nicht der Referent und seine Powerpointpräsentation, sondern SIE. Bei uns heisst es: Viel Raum für Interaktion, wenig Input. Immerhin ist es dieser Austausch mit den Experten und Kollegen, den Sie in keinem Buch oder Podcast finden können.
  2. Dabei sein – egal, wo Sie gerade sind. Sie sind auf Weltreise oder sitzen im Zug nach Hause? Kein Problem. Für diese Workshops brauchen Sie sich nicht von der Stelle zu bewegen. Ein Headset und eine Internetverbindung und schon sind Sie mitten drin.
  3. Von unseren Experten und ihrer Erfahrung profitieren. Für jeden der 5 Workshops steht Ihnen ein ausgewiesener Experte zur Seite. Und wir geben Ihnen die Zeit, diese Experten auch zu “brauchen”. Löcheren Sie sie mit Ihren Fragen – sie werden es Ihnen danken. 😉
  4. Wir lassen Sie nicht im Stich. Nach dem Workshop ist vor der Umsetzung. Die Sessions haben Sie so sehr motiviert, dass Sie das Gelernte direkt umsetzen möchten, Sie stossen dabei aber auf Schwierigkeiten? Wir sind auch nach den Workshops noch für Sie da…

Okay, Sie sind noch nicht 100% überzeugt? Dann sehen Sie doch mal, was Teilnehmer aus der ersten VIS-Runde mit 10 ausgebuchten Workshops zu berichten wissen:

Feedbacks Wordcloud

Noch hat es in allen 5 Sessions Plätze frei, aber hoffentlich nicht mehr lange! Hier geht’s zu Ihrer Anmeldung: www.ffhs.ch/vis

Wir freuen uns auf Sie und auf jede Menge spannender Geschichten!

Nicole Bittel
IFeL & Learning Center


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Arbeitsräume: Die «Körpersprache» des Unternehmens

Wie die Gestaltung der Büro-Räume zum erfolgreichen Instrument für die Rekrutierung von Millenials wird.

Neue Erwartungen der Millennials stellen neue Anforderungen an die Arbeitswelt, auch an die Räumlichkeiten, in denen sie arbeiten möchten. Leider begreifen weiterhin wenige Unternehmen, dass die gezielte Gestaltung der eigenen Innenbereiche ein wichtiger Faktor bei der Gewinnung zukünftiger Arbeitskräfte ist. Denn der Raum, in dem man arbeitet, stellt die unverwechselbare «Körpersprache» eines Unternehmens dar. Er spiegelt, bewusst oder unbewusst, seine Kultur, Werte und Unternehmenshaltung und kann die vorhandenen Bedürfnisse der jungen Talente unterstützen.

Wie können also Räume die Anforderungen der Millennials unterstützen und dadurch zur Gewinnung der jungen Talente beitragen? Das erfahren Sie hier: http://www.hrtoday.ch/article/arbeitsr-ume-die-k-rpersprache-des-unternehmens

 


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Digitalisierung der Hochschulen

Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung) formuliert in einem YouTube Video ein paar interessante und diskussionswerte Thesen zur Digitalisierung der Hochschule:

  • Ist es ein Angriff auf das Bildungsbürgertum?
  • Ermöglicht die kommende Personlisierung der Lerninhalte über grosse Plattformen, Unterrichtsformen die bisher nur über teuer bezahlte Tutoren möglich waren?
  • Ergeben sich durch das “Matching” von Kompetenzen und Bildungsinhalten neue berufliche Karrieren und damit neue Chancen für Personen die bisher davon ausgeschlossen waren?
  • Wird die Bildungswelt durch die Digitalisierung global?
  • Wird durch die Digitalisierung der Hochschulen  das humbodtsche Bildungsziel “Gute Bildung für Alle” endlich umgesetzt?
  • Ist die eigentliche Herausforderung für die Hochschulen nicht einfach, das Analoge durch das Digitale zu ersetzen?

https://twitter.com/per63vsch/status/656477346233516032


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Mobiles Lernen weiterentwickeln

Mobiles Lernen ist für viele bereits Alltag. Auf der Seite der Anbieter erfordert es eine Weiterentwicklung der aktuellen Kombination von Lernkanälen (Präsenz, Online-Übung, Lesen der Fachbücher und Skripte). Im Vordergrund steht dabei das E-Reading / das digitale Lesen, das immer wichtiger wird.
Neben der Entwicklung und Evaluation von interaktiven E-Books arbeiten wir an der Entwicklung und Validierung quantitativer und qualitativer Messinstrumente zur Untersuchung kognitiver und emotionaler Aspekte des Lernens und des Lesens. In erster Linie wenden wir möglichst objektive Methoden wie Blickrichtungsmessungen (Eye Tracking), Emotionsmessungen (Facial Action Coding), Logfile-Analysen und Dual Task-Methoden an. Dies ergänzen wir mit subjektiven Messverfahren wie Ratingskalen, Fragebogen und Lautem Denken.

Zur Weiterentwicklung unseres Forschungsfeldes Mobiles Lernen suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in: http://www.ffhs.ch/?action=get_file&id=27&resource_link_id=16c8


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Das IFeL schreibt Geschichten

Für ein internationales Projekt suchen wir kurze Geschichten (maximal 1000 Zeichen). Wir suchen Geschichten, die bei Schreibenden und Lesenden starke Gefühle auslösen – positive, negative; egal ob Freude, Glück, Angst usw. Die Geschichten können wahr oder erfunden sein.

Zum Beispiel
“Sabine liegt auf dem Rücken. In der Ferne sind Schritte zu hören, hinter dem Holzzaun raschelt etwas. Ein leiser Lufthauch zieht über ihr Gesicht. Der Fuss schmerzt. Sabine kann ihn unter dem Gras nicht sehen. Der Schuh hängt noch am Zaun. 
Als ich ihr Gesicht sehe, muss ich mich festhalten. Mein Kopf dreht. Sabine ist bleich, sie ist kreideweiss. Sie müsste Angst haben, aber sie  schaut mich friedlich an, ein leises Lächeln hinter den Schmerzen.
Die Schritte kommen näher. Ich weiss nicht, was ich tun soll. Eine kleine Schlange raschelt durch den Zaun und verschwindet im hohen Gras. Die Schritte werden lauter. Es muss hinter der Garage sein. Das Licht über dem Vorplatz blitzt an. Es wird still. Der Wind streicht sanft und lautlos über uns hinweg. Hinter der Garage ist dieses Kratzen zu hören. Ein Metallstück klickt laut. 
Dann beginnt Sabine zu schreien. Die zwei Männer stehen plötzlich da. Die Tragbahre rastet beim Aufstellen mit einem Klick ein.”

Nicht jeder kann gut schreiben – aber jeder hat etwas zu erzählen. Egal ob genial oder einfach, schreiben Sie mit.